MV und Sachsen-Anhalt im Herzen Europas – Meine Themen

Europa steht vor großen Herausforderungen. Aber Europa ist nicht weit weg in Brüssel – Europa wird bei uns vor Ort gemacht! In meiner täglichen Arbeit im Parlament konzentriere ich mich genau auf die Themen, die für unseren Alltag in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wirklich zählen.

Hier erfährst Du, wofür ich mich in meinen Ausschüssen (Regionale Entwicklung, Bildung & Kultur, Gleichstellung) und darüber hinaus tagtäglich einsetze:

Starke ländliche Räume und eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Unsere Dörfer und ländlichen Regionen sind das Rückgrat unserer Heimat. Damit das so bleibt, kämpfe ich im Ausschuss für Regionale Entwicklung (REGI) für gezielte Investitionen vor Ort.

  • Fokus auf Frauen im ländlichen Raum: Wenn wir Europas Zukunft sichern wollen, müssen wir die Frauen auf dem Land stärken. Sie halten oft das gesellschaftliche Leben zusammen und brauchen bessere Infrastrukturen und Netzwerke.
  • Faire Landwirtschaft & Handel: Unsere Landwirtinnen und Landwirte brauchen verlässliche Perspektiven. Umwelt- und Klimaschutz geht nur mit ihnen, nicht gegen sie. Deshalb setze ich mich für eine verantwortungsvolle Handelspolitik ein, die unsere Landwirtschaft schützt und öffentliche Leistungen fair entlohnt.
  • Keine Kürzungen auf Kosten der Regionen: Wenn es um EU-Fördermittel geht, setze ich mich lautstark dafür ein, dass unsere Regionen nicht vergessen werden und uns EU-Fördermittel weiter vor Ort zusammenwachsen lassen.

Chancen für die Jugend, Bildung und Forschung

Die Jugend ist nicht nur die Zukunft Europas, sie ist schon heute unsere stärkste Stimme. Im Ausschuss für Bildung und Kultur (CULT) arbeite ich daran, dass Europa für junge Menschen ganz konkret erfahrbar wird.

  • Erasmus+ für alle: Austauschprogramme dürfen kein reines Eliteprojekt sein! Egal, ob aus der Stadt oder vom Land, ob mit oder ohne akademischen Hintergrund – alle jungen Menschen müssen die Chance haben, Europa zu entdecken.
  • EU-Jugendstrategie – Mitbestimmung statt leerer Worte: Junge Menschen müssen bei den Entscheidungen, die ihre Zukunft prägen, am Tisch sitzen. Deshalb mache ich mich im Ausschuss intensiv für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie stark. Mein Credo: Wir dürfen in der Politik nicht nur über die Jugend reden, sondern müssen mit ihr reden – durch echte Beteiligungsformate und eine starke politische Bildung.
  • Forschung entfesseln: Als Mitverhandlerin (Schattenberichterstatterin) für das europäische Forschungsprogramm Horizon Europe setze ich mich dafür ein, dass unsere Wissenschaft und Innovation nicht an Brüsseler Bürokratie scheitern.
     

Wehrhafte Demokratie und echte Gleichstellung

Wir leben in Zeiten, in denen demokratische Grundwerte und hart erkämpfte Rechte – insbesondere Frauenrechte – zunehmend unter Druck geraten. Extreme Positionen werden lauter, deshalb müssen wir noch klarer Haltung zeigen.

  • Klare Kante gegen Rechts: Ich stelle mich im Parlament jeder Zusammenarbeit mit rechtsextremen Kräften (wie der #noafd) konsequent entgegen. Eine Brandmauer darf nicht nur auf dem Papier existieren.
  • Gerechtigkeit auf allen Ebenen: Im Gleichstellungsausschuss (FEMM) kämpfe ich dafür, dass Frauen in ganz Europa selbstbestimmt, sicher und gleichberechtigt leben und arbeiten können.
  • Rechtsstaatlichkeit konsequent verteidigen: Wer europäische Grundwerte mit Füßen tritt, darf nicht mit EU-Geldern belohnt werden. Mitgliedsstaaten, die demokratische Prinzipien abbauen, müssen sanktioniert werden.
  • Europa demokratischer machen: Das Europäische Parlament braucht endlich ein eigenes Gesetzesinitiativrecht! Außerdem müssen wir das Einstimmigkeitsprinzip im EU-Rat abschaffen, das wichtige Entscheidungen (z. B. für mehr Steuergerechtigkeit) oft blockiert.

Der Ostseeraum als demokratischer Motor

Wir im Norden wissen: Die Ostsee verbindet uns. Nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist es wichtiger denn je, dass wir als demokratische Ostsee-Anrainerstaaten eng zusammenarbeiten.

  • Zusammenarbeit stärken: Ich setze mich dafür ein, dass wir als Region ein Motor für ein friedliches, wirtschaftlich starkes und demokratisches Europa sind – sei es durch die Stärkung der Euroregion Pomerania oder durch den Abbau von Vorurteilen durch direkte Begegnungen.
  • Sozialer Fortschritt: Klimaschutz und gute Arbeit müssen Hand in Hand gehen. Eine sozial gerechte Transformation gelingt nur mit starken Tarifverträgen, fairen Löhnen (Stichwort: europäischer Mindestlohn) und sicheren Arbeitsplätzen in einer klimaneutralen Industrie.