In Europa geht es in diesem Jahr 2026 um zentrale Weichenstellungen für die kommenden Jahre: Wie gelingt eine Transformation, die sozial gerecht, ökologisch verantwortungsvoll und demokratisch gestaltet ist? Mit den anstehenden Entscheidungen zum EU-Haushalt, dem sogenannten Mehrjährigen Finanzrahmen, wird dieses Jahr entscheidend für die zukünftige Ausrichtung europäischer Politik – und für ganz konkrete Perspektiven in unseren Regionen.

Gleichzeitig stehen in meinen beiden Wahlkreisen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt richtungsweisende Landtagswahlen bevor. Für mich heißt das: noch enger im Austausch mit den Menschen vor Ort zu sein, zuzuhören, europäische Perspektiven einzubringen und gemeinsam an tragfähigen, demokratischen Lösungen zu arbeiten.

Auch in diesem Jahr nehme ich dich gerne wieder mit durch meinen politischen Alltag. Es geht um Begegnungen im Wahlkreis, Gespräche über Demokratie, die Situation an Schulen, strukturelle Herausforderungen im ländlichen Raum – und um das vielfältige Engagement, das Mut macht und zeigt, wie lebendig unsere Demokratie ist.

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Neues aus dem Europäischen Parlament

 
Ausschuss für regionale Entwicklung (REGI)

Kurz vor Weihnachten habe ich im Ausschuss für regionale Entwicklung eine wichtige neue Aufgabe bekommen: Ich darf für unsere Fraktion die Zukunft der Kohäsionspolitik in einem Dreier-Team, bestehend aus jeweils einem S&D-Mitglied aus dem Agrar-, Budget- und Regionalentwicklungsausschuss mitverhandeln.

Als Verantwortliche des Regionalentwicklungsausschuss für die sogenannten “Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne” werde ich bei den Verhandlungen für die Ausgestaltung der Regionalförderung, der Sozialpolitik, der Landwirtschafts-, Fischerei- und Migrationspolitik im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen dabei sein. Ich freue mich sehr über diese verantwortungsvolle Aufgabe und werde alles dafür tun, dass wir in Europa weiterhin starke Regionen und wirksame Förderprogramme haben, die in Stadt und Land für Wachstum und Chancen sorgen.

Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT) 

Vergangene Woche hatten wir unser zweites "Schattenberichterstatter-Treffen" zu Erasmus+. Nachdem wir uns im Dezember mit Sport beschäftigt haben, ging es diesmal um das Kapitel Jugend. Hierfür haben wir viele Jugendorganisationen aus ganz Europa zu Gast gehabt. Wir sind uns alle einig, dass wir eine klare, sichtbare Jugenddimension in Erasmus+ mit einem festen Budgetanteil von mindestens 15% für jungen Menschen brauchen.

Erasmus+ ermöglicht durch Austauschformate, Jugendbegegnungen und inklusive Angebote auch jungen Menschen aus benachteiligten und ländlichen Regionen die Teilnahme. Angesichts von Desinformation, Extremismus und gesellschaftlicher Spaltung wurde die Bedeutung des Programms für Dialog, Resilienz und demokratische Bildung hervorgehoben.

Das nächste Treffen findet bereits am 28. Januar statt, wo wir uns mit Bildung beschäftigen werden. Selbstverständlich halte ich weiter auf dem Laufenden!

Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)   

In Straßburg konnten wir kurz vor Weihnachten im Europäischen Parlament einen Erfolg feiern: Die Bürgerinitiative “My Voice, My Choice” fand eine Mehrheit im Plenum. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass Menschen überall in Europa Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen haben. Das soll über einen Fonds ermöglicht werden. Er soll Personen, die in ihrem Land aufgrund der Gesetzeslage keinen legalen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen können, die Reise in ein anderes EU-Mitgliedsland ermöglichen, um sich dort behandeln zu lassen. Der Erfolg der Initiative zeigt: Wenn sich Menschen zusammentun und für Selbstbestimmung und Solidarität kämpfen, können sie viel erreichen.

Die Verhandlungen meines Berichts zu weiblichem Unternehmerinnentum im ländlichen Raum schreiten ebenfalls fort. Hier ist wichtig: Der neue Fokus der Kommission von Ursula von der Leyen auf Wettbewerbsfähigkeit muss inklusiv sein. Gerade für Frauen im ländlichen Raum muss der Zugang zu Fördermitteln erleichtert und müssen gute Ideen verwirklicht statt gebremst werden.

Ausblick auf die Plenarwoche in Straßburg 

Diese Woche trifft sich das Europäische Parlament wieder in Straßburg und die Agenda ist entsprechend dicht. Im Mittelpunkt stehen Debatten darüber, wie Europa innovativer, sozial gerechter und widerstandsfähiger werden kann. Es geht um neue Regeln für innovative Unternehmen, um die sichere Versorgung mit wichtigen Medikamenten und um faire Arbeitsbedingungen in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels.

Auch die großen politischen Linien kommen auf den Tisch: die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates, das Programm der neuen zyprischen Ratspräsidentschaft sowie wichtige Abstimmungen zur Reform des Europäischen Wahlrechts und zu den Beziehungen zwischen der EU und den USA.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Außen- und Sicherheitspolitik. Das Parlament diskutiert die Jahresberichte zur EU-Außen- und Verteidigungspolitik sowie zur weltweiten Menschenrechtslage. Ein besonderer Moment der Woche ist die feierliche Plenarsitzung zum 40. Jahrestag des EU-Beitritts Spaniens und Portugals mit hochrangigen Gästen.

Kurz gesagt: eine Straßburg-Woche, in der es nicht nur um Verfahren und Berichte geht, sondern um ganz konkrete Entscheidungen für Europas Zukunft!

Neues aus dem Wahlkreis 


Mecklenburg-Vorpommern

07./08.01. Europa im Klassenzimmer: Austausch an der Baltic-Schule Rostock und an der Eldetalschule Domsühl
Das neue Jahr startet ähnlich, wie das vorherige mit meiner Schultour in Mecklenburg-Vorpommern. Mit Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen konnte ich über Europa, Demokratie und die Europawahl 2024 ins Gespräch kommen. Es ging um politische Mitbestimmung, aktuelle Entwicklungen im EU-Parlament – und um die Frage, wie europäische Politik unseren Alltag ganz konkret beeinflusst. Vielen Dank für die spannenden Fragen und den offenen Austausch!

08.01. Bürgersprechstunde mit Julian Barlen in Rostock
Gemeinsam mit unserem Rostocker Landtagsabgeordneten Julian Barlen habe ich im Rostocker Wahlkreisbüro zu einer offenen Bürgersprechstunde eingeladen. Der direkte Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist mir besonders wichtig – um zuzuhören, Fragen zu beantworten und Anliegen mitzunehmen. Gerade im Zusammenspiel zwischen Landes- und Europapolitik zeigt sich oft, wie eng viele Themen miteinander verknüpft sind.

08.01. Gespräch mit der Bürgerlobby Klimaschutz
Am 8. Januar waren Vertreter*innen der Bürgerlobby Klimaschutz zu Gast in meinem Wahlkreisbüro in Rostock. Gemeinsam haben wir über europäische Klimapolitik, den Green Deal und die Rolle der Regionen gesprochen – und dabei auch kritische Punkte wie die aktuellen Rückschritte auf europäischer Ebene, etwa bei der EU-Lieferkettenrichtlinie, thematisiert. Ein wichtiger Austausch mit engagierten Bürger*innen, die sich für wirksamen und gerechten Klimaschutz starkmachen. Vielen Dank für das erneute Gespräch und dass Sie das Thema Klimaschutz aktuell halten.

09.01. Wahlkreistag in Güstrow mit Philipp da Cunha                                                           
Am 9. Januar war ich zu Besuch im Landkreis Rostock und habe den Tag mit einem intensiven Schulbesuch am John-Brinckman-Gymnasium in Güstrow gestartet. In zwei jeweils 90-minütigen Unterrichtsgesprächen mit den 10. Klassen ging es um meine Arbeit im Europäischen Parlament, aktuelle politische Herausforderungen und die Fragen der Schüler:innen – von Klimapolitik über Jugendbeteiligung bis hin zu Europas Rolle in der Welt. Besonders schön war das Wiedersehen mit Frau Hastädt, mit der ich bereits eine gemeinsame Podcastfolge aufgenommen habe.

Nach einem Mittagessen im Bistro Derzscher Hof – betrieben von den Güstrower Werkstätten als Inklusionsbetrieb – ging es gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Philipp da Cunha weiter zum Unternehmensbesuch bei 50Hertz. Das Unternehmen betreibt das Höchstspannungsnetz im Nordosten Deutschlands und ist zentral für die Energiewende – aber auch beim hochaktuellen Thema Energiesicherheit. Hier wurde deutlich, wie sehr Europa bei der Energiepolitik mit am Tisch sitzt.
Zum Abschluss des Tages haben wir uns mit Jens-Hagen Schwadt vom Filmklub Güstrow über das Projekt „Dorfkino einfach machbar“ ausgetauscht. Eine tolle Initiative, die zeigt, wie Kultur auch im ländlichen Raum gestärkt werden kann – unkompliziert, weitgehend ehrenamtlich und mit viel Herzblut. Zu Recht wurde die Initiative beim Kinopreis 2025 mit einer Sonderauszeichnung geehrt. Herzlichen Glückwunsch und Danke für die wichtige Arbeit!

10.01. Auftakt zur Landtagswahl 2026 in Güstrow
Mit einem starken Team aus Rostock und über 120 Genoss*innen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern sind wir in Güstrow gemeinsam in den Landtagswahlkampf gestartet. Neben der Vernetzung stand vor allem die inhaltliche Ausrichtung im Mittelpunkt: soziale Sicherheit, gute Arbeit, starke Kitas und Schulen – für ein solidarisches und demokratisches M-V. Unsere Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig machte deutlich: Es geht um viel. Der Wahlkampf wird fordernd, aber wir sind bereit. Das Ziel ist klar: alle Rostocker Wahlkreise direkt gewinnen – für eine starke sozialdemokratische Stimme in der Hansestadt und im Land.

12.01. Landwirtschaft, Bildung und Europa – ein Tag in Hagenow und Göhlen
Am Vormittag war ich gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Christian Winter zu Gast bei der Agrarproduktion Göhlen im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Im Gespräch mit den Mitarbeitenden wurde deutlich, wie vielseitig und leistungsfähig moderne Landwirtschaft heute ist, aber auch, vor welchen großen Herausforderungen viele Betriebe stehen. Besonders im Fokus standen Fragen zur Planungssicherheit, zur Zukunft des EU-Haushalts und zu Abkommen wie Mercosur. Mich hat das große Engagement der Mitarbeitenden sehr beeindruckt – für die Tiere, die Betriebe und die Entwicklung des ländlichen Raums. Klar ist: Landwirtschaft ist und bleibt Motor unserer Region, nicht nur bei Arbeitsplätzen und Lebensmittelversorgung, sondern auch beim sozialen Zusammenhalt und dem Bestand ehrenamtlicher Strukturen im ländlichen Raum. Ich mache mich weiterhin in Brüssel dafür stark, dass die Herausforderungen der Landwirt*innen ernst genommen werden.

Im Anschluss haben wir uns mit dem Bürgermeister der Stadt Hagenow, Thomas Möller, zu einem intensiven Austausch getroffen. Im Mittelpunkt standen kommunale Herausforderungen wie den Neubau der Turnhalle der Europaschule und Fördermöglichkeiten für Investitionen. Solche Gespräche auf kommunaler Ebene sind wichtig, um die konkreten Bedürfnisse vor Ort zu hören und in meine Arbeit einzubringen.

Zum Abschluss haben wir die neue Europaschule in Hagenow besucht. Im Gespräch mit der Schulleiterin ging es um europäische Austauschprogramme wie Erasmus+, aktuelle Landesthemen sowie um die Herausforderungen im Schulalltag. In Zeiten steigender Förderbedarfe und zunehmenden Personalmangels an Schulen gibt es viel Gesprächsbedarf. Schule ist mehr als Unterricht – sie braucht gute Bedingungen, engagierte Lehrkräfte und politische Unterstützung. Davon konnten wir uns vor Ort ein Bild machen. Danke für den offenen Austausch!

15.01. Neujahrsempfang der SPD Rostock
Beim Neujahrsempfang der SPD Rostock im Kaffeehaus sind wir gemeinsam mit SPD-Mitgliedern sowie Vertreter*innen sozialer Träger aus Rostock ins neue politische Jahr gestartet. In offener und wertschätzender Atmosphäre stand der Austausch über die Herausforderungen und Ziele für 2026 im Mittelpunkt. Der Nachmittag war ein wichtiger Grundstein für das politische Jahr: für Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und eine starke sozialdemokratische Stimme in unserer Stadt. Vielen Dank für die Gespräche und das große Engagement vor Ort.

16.01. Neujahrsempfang der Rostock Port GmbH und gemeinsamer Empfang mit Michel Schiefler in Ahrenshagen-Daskow
Am 16. Januar war ich zunächst zu Gast beim Neujahrsempfang der Rostock Port GmbH. Der Rostocker Hafen ist ein zentraler wirtschaftlicher Akteur für die Region und eng mit europäischen Handels- und Infrastrukturfragen verbunden. Der Austausch machte deutlich, wie wichtig verlässliche politische Rahmenbedingungen für Beschäftigung, Investitionen und die maritime Wirtschaft sind.
Am Abend folgte ein gemeinsamer Neujahrsempfang mit unserem Landtagsabgeordneten Michel Schiefler in Ahrenshagen-Daskow. Wir durften sowohl SPD-Mitglieder, als auch Bürgermeister*innen der Region sowie Vertreter*innen von Vereinen, Initiativen und der Kirche begrüßen und kamen über die Themen ins Gespräch, die die Menschen vor Ort ganz konkret bewegen. Der Abend zeigte einmal mehr, wie stark demokratisches Engagement und gesellschaftlicher Zusammenhalt in den Regionen verankert sind – und wie wichtig der persönliche Austausch für politische Arbeit ist.
 

Sachsen-Anhalt 

Endlich ist es soweit: Am Samstag, den 31. Januar, eröffnet das neue Regionalbüro in Salzwedel. Ich möchte diesen neuen Ort für den Dialog zwischen Europa und der Altmark gerne gemeinsam mit euch einweihen.

Kommt vorbei, schaut euch die Räume an und lasst uns ins Gespräch kommen.

Wann: Samstag, 31. Januar 2026, ab 10:00 Uhr
Wo: Burgstraße 11, 29410 Salzwedel 

Bitte gebt kurz per E-Mail an europa.sachsen.anhalt@gmail.com Bescheid, wenn ihr teilnehmt.
Ich freue mich auf euch.