Pressemitteilung: Schritt für Schritt zurück in die europäische Zusammenarbeit: Ungarn kehrt zu Erasmus+ zurück
Brüssel/Rostock, 4. September 2026
Sabrina Repp: Schritt für Schritt zurück in die europäische Zusammenarbeit: Ungarn kehrt zu Erasmus+ zurück
Die Europaabgeordnete Sabrina Repp (SPD), Verhandlerin der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament für Erasmus+, begrüßt, dass ungarische Studierende ab dem akademischen Jahr 2026/2027 wieder am europäischen Austauschprogramm Erasmus+ teilnehmen sollen.
„Es ist eine richtig gute Nachricht, dass die neue ungarische Regierung jetzt die notwendigen Weichen stellt und den Weg zurück zu Erasmus+ öffnet. Das bringt Ungarn Stück für Stück wieder näher an die europäische Zusammenarbeit. Vor allem aber profitieren davon die jungen Menschen, die künftig wieder ohne diese Einschränkungen in anderen europäischen Ländern studieren, Erfahrungen sammeln und Freundschaften schließen können.“
Hintergrund der bisherigen Einschränkungen waren Reformen unter der Regierung von Viktor Orbán. Zahlreiche staatliche Hochschulen waren in Stiftungsmodelle überführt worden. Die EU sah dabei erhebliche Probleme bei Transparenz, Interessenkonflikten und der politischen Einflussnahme auf die Leitungsstrukturen. Deshalb konnten die betroffenen Hochschulen keine neuen EU-Finanzierungszusagen unter anderem aus Erasmus+ erhalten.
„Dass die neue Regierung diese Strukturen jetzt verändert, ist deshalb ein wichtiger Schritt. Europäische Mittel brauchen klare Regeln, Transparenz und unabhängige Hochschulen. Wenn diese Voraussetzungen wieder erfüllt werden, ist es nur richtig, dass auch die Türen zu unseren europäischen Programmen wieder offenstehen.“
Erasmus+ gehört für Repp zu den erfolgreichsten Programmen der Europäischen Union: „Kaum etwas macht Europa für junge Menschen so unmittelbar erlebbar wie Erasmus+. Es bringt Menschen über Grenzen hinweg zusammen und schafft Verbindungen, die oft ein Leben lang bleiben. Umso mehr freue ich mich, dass ungarische Studierende wieder Teil davon sein sollen.“