Ganz ehrlich: Mitten im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nach der Sommerpause wieder in Brüssel zu starten, fiel mir sehr schwer. Mehr denn je ist für mich spürbar, worum es geht, wenn wir im Europäischen Parlament über Jugend, Kultur und regionale Entwicklung verhandeln. Es geht um das Vertrauen der Menschen vor Ort, um die Perspektiven ganzer Dörfer und Regionen. Es geht darum, dass Menschen sich in Eggesin, Köthen, Bitterfeld oder in Rüggow eine gute Zukunft aufbauen können.

Außerdem: Diese Woche wird mein Bericht zur Europäischen Jugendstrategie im Plenum abgestimmt! 
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Viel Freude beim Lesen!


Ausschuss für regionale Entwicklung (REGI)

Die Verhandlungen zum nächsten langfristigen EU-Haushalt ab 2028 befinden sich in einer entscheidenden Phase. Als Verhandlerin für die Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne setze ich alles daran, dass erfolgreiche Programme wie der Europäische Sozialfonds, der Europäische Fonds für regionale Entwicklung oder Interreg weiterhin sichtbar und gut finanziert sind. Die Ausgangslage ist dabei nicht leicht. Inmitten der Kürzungspläne der Kommission und teilweise auch des Bundes müssen wir klar machen, dass sich Investitionen in unsere Regionen lohnen. Insbesondere für Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind diese Förderprogramme unverzichtbar.

Klar ist: Das Parlament kann den Erhalt dieser Fonds nicht allein sichern. Wir sind daher auf alle Ebenen angewiesen, Druck auf Rat und Kommission aufzubauen und für regionale Entwicklung zu werben.

Die nächsten Wochen werden also intensiv. Die Ausschüsse für regionale Entwicklung, der Haushalts- und der Landwirtschaftsausschuss verhandeln gerade parallel die konkrete Ausgestaltung der NRPP-Verordnung. Am 4. November ist die Abstimmung im Ausschuss geplant, bevor sich in Straßburg das gesamte Parlament positioniert und die Triloge starten.
Über den aktuellen Verhandlungsstand und kritische inhaltliche Punkte möchte ich gern mit Ihnen und Euch ins Gespräch kommen.

Am 30. September um 16:00 veranstalte ich daher die nächste Auflage des Digitalen Runden Tisches zur Zukunft der Kohäsionspolitik.

Die offizielle Einladung folgt in der kommenden Woche, aber die Anmeldung ist bereits über den unten stehenden Link möglich.


Diesmal kommt auch mein Kollege Matthias Ecke dazu und berichtet zum EFRE, über den ebenfalls am 4. November abgestimmt werden soll.

Anmeldung Digitaler Runder Tisch

 

Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT)

Erasmus+
Nach intensiven Verhandlungen haben wir die Arbeit am neuen Erasmus+-Programm im Ausschuss zunächst abgeschlossen und konnten dabei einiges erreichen.

Besonders wichtig für mich: 15 Prozent des Budgets sollen künftig für Jugend reserviert werden, weitere 3,8 Prozent zweckgebunden für die Europäischen Freiwilligendienste (ESC). Auch den EU-Jugenddialog haben wir deutlich gestärkt und aus einer Fußnote in den eigentlichen Verordnungstext geholt. Darüber hinaus haben wir stärkere Anreize für Green Travel, insbesondere für Bahnreisen statt Flügen, durchgesetzt.

Leider ist uns aber nicht alles gelungen: Unser Vorschlag, das Mindestalter für Freiwilligendienste von 18 auf 16 Jahre zu senken, damit auch Realschüler:innen sich künftig am Programm beteiligen können, hat leider keine Mehrheit gefunden. Das Thema ist für mich damit aber nicht vom Tisch, dafür werden wir weiterkämpfen!

Am 29. September stimmen wir im Kulturausschuss über das Ergebnis der Verhandlungen ab, im November folgt voraussichtlich die Abstimmung im Plenum. Ich halte euch auf dem Laufenden!
Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)  ​​​​​​​

Nach der Rückkehr aus der Sommerpause standen Budgetverhandlungen an – die Verhandlungen legen fest welche finanziellen Mittel im kommenden Jahr für die Gleichstellung der Geschlechter, die soziale Inklusion und Frauenrechte in verschiedenen Programmen der Europäischen Union zur Verfügung steht.

Besonders interessant war außerdem eine Debatte zu der Auswirkung von KI auf Frauen und ihre Rechte. Der Fall von Collien Fernandez hat zum Thema Deepfakes in Deutschland eine Debatte losgetreten, hier haben wir noch einen langen Weg vor uns. Diese Form von Gewalt trifft zum allergrößten Fall Frauen und die Rechtslage ist ausbaufähig und unterscheidet sich je nach Mitgliedstaat erheblich. KI-Modelle beeinflussen die Leben von Frauen aber noch in weiteren Bereichen: wusstet Ihr zum Beispiel, dass KIs im Arbeitsumfeld Frauen bei gleicher Qualifikation im Schnitt geringere Gehälter vorschlagen? Wenn Unternehmen KI-Modelle im Personalbereich nutzen, kann das also erheblich Auswirkungen auf die Karrieren von Frauen haben. So viele tolle Möglichkeiten KI auch bietet – es führt kein Weg daran vorbei die Risiken ernst und die Plattformen mit in die Verantwortung zu nehmen.

 

Was ist sonst noch passiert?

Auch bei der Ostseeparlamentarierkonferenz (BSPC) in Lübeck war ich in der vergangenen Woche dabei. Besonders wichtig war mir der Austausch mit jungen Menschen im Jugendforum. Dort habe ich darüber gesprochen, wie wir Jugendbeteiligung stärken, bessere Zukunftsperspektiven schaffen und gerade junge Menschen in ländlichen Regionen stärker in politische Entscheidungen einbeziehen können.

Besonders gefreut habe ich mich über den Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Schule Wismar und der Werkstattschule Rostock, die mich im Europäischen Parlament besucht haben. Dabei ging es um ihre Fragen an Europa, politische Beteiligung und darum, was europäische Politik mit ihrem Alltag zu tun hat.

Auch im Ausschuss für regionale Entwicklung hatten wir Besuch aus Zeitz. Im Mittelpunkt standen der Strukturwandel und die Frage, wie europäische Fördermittel Regionen dabei unterstützen können, wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation vor Ort zu gestalten. Am Beispiel des Reallabors ZEKIWA Zeitz wurde deutlich, wie Mittel aus dem Just Transition Fund dazu beitragen können, ein Industriedenkmal neu zu beleben und Transformation vor Ort zu gestalten.

Außerdem habe ich mich mit rund 20 Vertreterinnen und Vertretern der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommerns ausgetauscht. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie die Zusammenarbeit zwischen europäischer Ebene und Landesverwaltung noch besser funktionieren kann – damit europäische Entscheidungen und Fördermöglichkeiten möglichst unkompliziert und wirksam vor Ort umgesetzt werden.

 

Ausblick auf die Plenarwoche in Straßburg
 

Diese Woche wird abgestimmt!
Diese Woche steht für mich eine ganz besondere Plenarwoche in Straßburg an: Mein allererster eigener Bericht kommt zur Abstimmung! Nach Monaten intensiver Arbeit und harter, aber sehr erfolgreicher Verhandlungen entscheidet das Europäische Parlament über meinen Bericht zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie 2019–2027.

Wir haben viel erreicht und einen Bericht auf den Weg gebracht, der die Lebensrealität junger Menschen ernst nimmt: von bezahlbarem Wohnen und mentaler Gesundheit über gute Bildung und Ausbildung bis hin zu echter Jugendbeteiligung und besseren Chancen für junge Menschen im ländlichen Raum. Jetzt geht es darum, dafür auch eine breite Mehrheit im Parlament zu bekommen.

Ein zweites wichtiges Thema aus unserem Kulturausschuss steht ebenfalls auf der Tagesordnung: der Bericht zum Einfluss sozialer Medien und des digitalen Umfelds auf junge Menschen. Für mich ist klar: Wir müssen Kinder und Jugendliche-und insbesondere junge Mädchen und Frauen-im Netz besser schützen. Gleichzeitig reicht es nicht, nur über Verbote zu sprechen. Wir brauchen mehr Medienkompetenz bei jungen Menschen, Eltern und Erziehungsberechtigten und gleichzeitig starke Offline-Räume, in denen junge Menschen Gemeinschaft erleben können.

Auch darüber hinaus wird die Woche politisch voll: Auf der Agenda stehen unter anderem die Jugendgarantie und der Übergang junger Menschen in den Arbeitsmarkt, die Lage der europäischen Gesundheitsberufe, die Verteidigungsbereitschaft Europas sowie die Beziehungen zwischen der EU und China.
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Eine volle Woche also und für mich persönlich eine ganz besondere. Jetzt heißt es: Daumen drücken für meinen ersten Bericht!

 
Neues aus dem Wahlkreis 

Die parlamentarische Sommerpause habe ich intensiv genutzt, um in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt unterwegs zu sein. Zwar musste zwischendurch überraschend mein Blinddarm raus und mich für ein paar Tage ausbremsen, umso dankbarer bin ich aber für die vielen lieben Nachrichten und Genesungswünsche, die mich erreicht haben.

Danach ging es schnell wieder raus in den Wahlkreis: zu Unternehmen, Vereinen, Feuerwehren, Kultur- und Bildungseinrichtungen und natürlich mitten hinein in den Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Besonders dankbar bin ich für die vielen tollen Begegnungen und offenen Gespräche. Sie zeigen mir immer wieder, wie viel Engagement, Zusammenhalt und Herzblut in unseren Regionen steckt – und wie wichtig es ist, zuzuhören und diese Perspektiven mit nach Europa zu nehmen. Hier ein kleiner Einblick:


Mecklenburg-Vorpommern

12.08. Praxistag in der Blaubeerscheune Eggesin
In der Blaubeerscheune Eggesin hieß es für mich: mittendrin statt nur zu Besuch. Beim Praxistag durfte ich selbst mit anpacken – vom Backen des berühmten Blaubeerkuchens bis zum Einblick in Hofladen und Café. Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich hier berufliche und gesellschaftliche Teilhabe gelebt wird. Die Blaubeerscheune zeigt, wie Inklusion ganz konkret funktionieren kann und wie sich soziale Teilhabe und regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum verbinden lassen. Zum Praxistest meines Blaubeerkuchens kamen dann auch Patrick Dahlemann und Bürgermeisterin Bianka Schwibbe vorbei. Vielen Dank an das gesamte Team und die Beschäftigten für die herzliche Aufnahme!

13.08. Kultur, Bildung und Erinnerung in Gadebusch und Schlagsdorf
Am Jahrestag des Mauerbaus war ich an zwei besonderen Orten in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Im Zukunftsschloss Gadebusch entsteht mit Unterstützung europäischer Fördermittel ein neuer Ort für Bildung, Begegnung, Kultur und Musik. Anschließend ging es ins Grenzhus Schlagsdorf, wo die Geschichte der deutschen Teilung bis heute unmittelbar erfahrbar ist. Der Besuch hat noch einmal deutlich gemacht: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Gleichzeitig zeigen beide Orte, wie europäische Förderung dabei hilft, Geschichte sichtbar zu halten, politische Bildung zu stärken und neue Begegnungsräume zu schaffen. Entscheidend sind dabei die Menschen, die diese Orte mit viel haupt- und ehrenamtlichem Engagement mit Leben füllen.

15.08. 20 Jahre Teterock-Festival
Beim 20. Teterock-Festival in Rüggow bei Teterow durfte ich erleben, wie viel engagierte Kinder- und Jugendarbeit auf die Beine stellen kann. Zwischen Workshops, Schülerbands und vielen Mitmachangeboten habe ich mich mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie Jugendlichen ausgetauscht. Solche Angebote schaffen Räume, in denen junge Menschen Gemeinschaft erleben, sich ausprobieren und selbst mitgestalten können. Umso wichtiger ist es, diese Arbeit politisch zu unterstützen und ihr die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdient.

17.08. Besuch bei Grönfingers in Rostock
Wie wirken sich europäische Regeln eigentlich ganz konkret auf einen mittelständischen Betrieb aus? Darüber habe ich mich bei Grönfingers in Rostock informiert. Nach einem Rundgang durch das Familienunternehmen ging es insbesondere um neue europäische Vorgaben für Verpackungen und gegen irreführende Umweltversprechen. Für mich ist klar: Wir brauchen ambitionierte Regeln für Verbraucherschutz und Kreislaufwirtschaft – gleichzeitig müssen sie gerade für kleine und mittelständische Unternehmen verständlich und praktisch umsetzbar sein.

18.08. Männerfrühstück in Groß Klein
Was bedeutet Demokratie eigentlich für jede und jeden von uns ganz persönlich? Darüber habe ich beim Männerfrühstück im Börgerhus in Groß Klein diskutiert. Bei einem gemeinsamen Frühstück ging es um politische Beteiligung, die Rolle des Europäischen Parlaments und vor allem um die Fragen und Erfahrungen der Teilnehmer. Demokratie lebt nicht nur von Wahlen, sondern davon, dass wir miteinander sprechen, unterschiedliche Meinungen aushalten und uns in unserer Nachbarschaft und Gesellschaft einbringen.

18.08. Besuch beim Fraunhofer IGP in Rostock
Beim Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik konnte ich mir anschauen, wie europäische Förderung ganz konkret in Mecklenburg-Vorpommern wirkt. Wichtige Investitionen in die Forschungsinfrastruktur und zahlreiche gemeinsame Projekte mit Unternehmen aus MV werden durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Für mich zeigt das einmal mehr: Europäische Regionalförderung schafft Innovation und stärkt unseren Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Deshalb kämpfe ich dafür, dass der EFRE auch nach 2028 finanziell stark bleibt und unsere Regionen weiterhin über den Einsatz der Mittel mitentscheiden.

19.08. Austausch mit Thomas Herrholz und Christian Pegel in Burg Stargard
Gemeinsam mit Landtagskandidat Thomas Herrholz und Christian Pegel war ich in Burg Stargard unterwegs. Im Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ging es darum, was die Region bewegt: von guter Mobilität im ländlichen Raum bis zur weiteren Entwicklung der Burg. Gerade Orte wie Burg Stargard stehen für Geschichte, Identität und viel ehrenamtliches Engagement. Auch europäische Fördermittel können dazu beitragen, solche Orte weiterzuentwickeln und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu stärken.
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20.08. Wahlkampftag mit Gaby Bischoff und Julian Barlen in Rostock
Mit meiner Europakollegin Gaby Bischoff und Landtagsabgeordnetem Julian Barlen war ich mit dem Wurstfahrrad in Rostock unterwegs. Am Südstadtcenter und am Stadthafen haben wir Wurst verteilt, viele Gespräche geführt und vor allem zugehört, was die Menschen bewegt. Denn gute Politik entsteht nicht, indem wir nur über Menschen sprechen, sondern indem wir mit ihnen im Austausch bleiben. Von der Kommune über das Land bis nach Europa ziehen wir dabei an einem Strang und kämpfen gemeinsam für eine starke Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns. Danke für die tolle Wahlkampfunterstützung vor Ort!

24.08. Ukrainischer Unabhängigkeitstag in Rostock
Am 24. August haben wir auch in Rostock gemeinsam den Unabhängigkeitstag der Ukraine begangen. Seit mehr als vier Jahren verteidigen die Ukrainerinnen und Ukrainer ihr Land gegen den russischen Angriffskrieg und kämpfen dafür, frei und selbstbestimmt über ihre Zukunft entscheiden zu können. Gerade deshalb ist dieser Tag auch für uns eine wichtige Erinnerung: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Danke an das Ukrainische Zentrum Rostock für die Organisation und den unermüdlichen Einsatz. Wir stehen an der Seite der Ukraine – heute und solange es nötig ist.

29.08. Vier-Tore-Fest in Neubrandenburg
Beim Vier-Tore-Fest war ich gemeinsam mit der SPD vor Ort und konnte mit vielen Menschen aus Neubrandenburg ins Gespräch kommen. Das Fest gehört zu den größten Stadtfesten Mecklenburg-Vorpommerns und zeigt mit Vereinen, Kulturschaffenden, Unternehmen und Initiativen, wie vielfältig und engagiert die Stadtgesellschaft ist. Genau diese persönlichen Gespräche sind für meine Arbeit wichtig: zuhören, erfahren, was die Menschen vor Ort bewegt, und ihre Anliegen mit nach Europa nehmen.

03.09. Empfang des Stadtfeuerwehrverbandes Rostock
Beim Empfang des Stadtfeuerwehrverbandes Rostock habe ich die neue Verbandsführung um Stadtwehrführer Thomas Ebeling und seinen Stellvertreter Marcel Drewitz getroffen. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr und insbesondere die Bedeutung des Ehrenamts. Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur unverzichtbar für den Brand- und Katastrophenschutz, sondern auch ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in unseren Stadtteilen. Danke an alle, die sich dafür Tag für Tag engagieren.

11.09. MeLa in Mühlengeez
Landwirtschaft ist für unser Bundesland von großer Bedeutung. Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen und EU-Förderungen, die auch wirklich bei den Betrieben und im ländlichen Raum ankommen.
Ein besonderes Highlight war für mich auf der MeLa außerdem das Forum „Frauen.Land.Wirtschaft.MV“.  Anlässlich des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft haben wir darüber gesprochen, wie Frauen im Agrarsektor MVs heute und in Zukunft noch stärker mit gestalten können.

Kommende Termine
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richtet sich der Blick jetzt noch einmal ganz auf Mecklenburg-Vorpommern. Bis zur Wahl am 20. September heißt es: alles geben. Ich werde neben meinen Verpflichtungen in Brüssel und Straßburg auch weiter im ganzen Land unterwegs sein, unsere Kandidierenden unterstützen und vor allem mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen. Denn in den kommenden Tagen geht es um viel – um die Zukunft unseres Landes, um Zusammenhalt und darum, Mecklenburg-Vorpommern weiter gemeinsam zu gestalten.

Außerdem stehen in den nächsten Wochen folgende Termine an:

  • 18.09. Wahlkampfabschluss in Rostock
  • 25.09. Podiumsdiskussion “euroart” im Kunstmuseum Ahrenshoop
  • 02.10. Europaabend bei der Hanse-Produktionsschule Rostock

 

Sachsen-Anhalt

28.07.-30.07. Unterstützung in Bitterfeld, Magdeburg, Wolmirstedt, Möckern
Unterstützung der SPD-Kandidierenden vor Ort: in Magdeburg mit Falko Grube, in Wolmirstedt mit Katrin Genseke und Franziska Kersten sowie in Bitterfeld mit Katharina Kohl. Im Mittelpunkt standen Gespräche über gute Arbeit und faire Löhne, bezahlbares Wohnen, starke Kommunen, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In Möckern außerdem Besuch bei WIESENHOF / Anhaltinische Geflügelspezialitäten GmbH mit rund 250 Beschäftigten und Austausch über Arbeitsplätze, Nachhaltigkeit, Tierwohl und die Herausforderungen der Lebensmittelproduktion.

28.08. Unterstützung in Dessau und Coswig
An diesem Tag war ich gemeinsam mit Larissa Wallner und Daniel Kutsche in ihren Wahlkreisen unterwegs und habe sie im Wahlkampf unterstützt. Vom Info-Stand in der Innenstadt, zum Besuch im Bauhaus-Museum, Tür-zu-Tür und schließlich einem abendlichen Grillfest am Fähranleger in Coswig war der Tag sehr reich an Gesprächen und voller Zuversicht.

29.08. Wahlkampftag in Köthen, Zerbst und Magdeburg
In der Bachstadt Köthen begann mein Tag am Info-Stand von Direktkandidat Felix Giesa. Bei bestem Wetter ging es mit den Bürgerinnen und Bürgern in Köthen um Rentenreform, Kohäsionsmittel und Krankenhausversorgung. Ich freue mich, bald wieder in Köthen zu sein!
Im Anschluss folgte ein Besuch des Umweltzentrums Ronney e.V. Gemeinsam mit Direktkandidaten Tobias Böttcher und den Engagierten vor Ort kamen wir ins Gespräch über klimapolitische Herausforderungen, Finanzierungsmöglichkeiten und die Bedeutung von Angeboten der non-formellen Bildung im ländlichen Raum. Anschließend waren wir in der Zerbster Innenstadt anzutreffen, wo wir mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kamen. In Magdeburg habe ich mich mit Direktkandidatin Julia Brandt und dem Vorstand der DBSH getroffen, um über die prekären Praktika in der sozialen Arbeit zu sprechen. Zum Thema wurden dabei Möglichkeiten der Unterstützung auf kommunaler Ebene sowie die aktuelle EU-Praktikumsrichtlinie. Ausklang fand der Tag bei “Opa’s Imbiss”, bei welchem der Ortverband auf Falafel, Getränke und niedrigschwellige Bürgersprechstunde geladen hatte. Vielen Dank für das rege Interesse und die Organisation der Aktiven vor Ort!

30.08. Besuch bei AMG Lithium und Wahlkampf in Bitterfeld-Wolfen
Dieser Freitag startete gemeinsam mit meinem Kollegen Matthias Ecke bei AMG Lithium in Bitterfeld-Wolfen – mitten im traditionsreichen Chemiedreieck. Hier entsteht ein wichtiger Baustein für Europas industrielle Zukunft: AMG betreibt in Bitterfeld-Wolfen die erste Raffinerie für Lithiumhydroxid in Batteriequalität in der EU. Lithiumhydroxid wird für moderne Lithium-Ionen-Batterien gebraucht – und damit unter anderem für die Elektromobilität. Die Anlage kann derzeit rund 20.000 Tonnen im Jahr produzieren, perspektivisch soll der Standort weiter wachsen. Für mich zeigt der Besuch sehr deutlich: Wenn wir Europa unabhängiger bei kritischen Rohstoffen machen und gleichzeitig gute Industriearbeitsplätze sichern wollen, brauchen wir solche Investitionen hier bei uns. Dafür müssen aber auch die Rahmenbedingungen stimmen. Unternehmen brauchen Planungssicherheit, bezahlbare Energie, verlässliche politische Entscheidungen und eine klare Perspektive für Investitionen in Europa. Bevor ich die lange Heimreise antreten musste, durfte ich noch Direktkandidatin Katharina Kohl auf dem Friedensfest in Bitterfeld unterstützen. Bei musikalischer Begleitung, sehr guten Redebeiträgen und vielen Kolleginnen und Kollegen von Gewerkschaft bis Zivilgesellschaft ließ das Friedensfest Hoffnung schöpfen.

04.09. Unterstützung Skady in Gardelegen
Gemeinsam mit Skady beim Tür-zu-Tür-Wahlkampf in Gardelegen unterwegs und mit vielen Menschen direkt ins Gespräch gekommen. Ein Schwerpunkt lag außerdem auf der Jugendarbeit in der Region und der Frage, wie junge Menschen gerade im ländlichen Raum bessere Angebote, mehr Beteiligungsmöglichkeiten und gute Zukunftsperspektiven bekommen können.

Kommende Termine

  • 14.09. Veranstaltung zur Gemeinsamen Agrarpolitik mit Franziska Kersten (MdB)

 

viele Grüße

Sabrina Repp