Am heutigen Tag jährt sich der Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine zum vierten Mal. Vier Jahre voller Leid, Zerstörung und unermesslicher menschlicher Tragödien liegen hinter uns. Millionen Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben, zehntausende Familien auseinandergerissen, unzählige Leben ausgelöscht.

„Vier Jahre Krieg in Europa sind vier Jahre zu viel. Dieser Krieg ist ein Angriff auf die Ukraine – und zugleich ein Angriff auf die Grundwerte unserer europäischen Gemeinschaft: Freiheit, Demokratie und das Recht auf Selbstbestimmung“, erklärt die sozialdemokratische Europaabgeordnete Sabrina Repp.

Die Abgeordnete würdigt den Mut und die Widerstandskraft der ukrainischen Bevölkerung: „Die Menschen in der Ukraine verteidigen nicht nur ihr eigenes Land. Sie verteidigen die Idee eines freien und demokratischen Europas. Ihr Kampf für Frieden und Souveränität ist auch ein Kampf für die europäische Friedensordnung.“

Anlässlich des Jahrestages ruft Repp dazu auf, Solidarität nicht nur symbolisch zu bekunden, sondern politisch konsequent zu handeln: „Unsere Unterstützung darf nicht nachlassen. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine.“

Mit Blick auf aktuelle geopolitische Entwicklungen warnt Repp vor Entscheidungen über die Zukunft der Ukraine und die europäische Sicherheitsarchitektur ohne Beteiligung der Betroffenen: „Es darf keine Verhandlungen über die Ukraine ohne die Ukraine geben. Und es darf keine Entscheidungen über Europa ohne Europa geben. Wer nachhaltigen Frieden will, muss die Souveränität der Ukraine respektieren und Europas Stimme ernst nehmen.“

Europa müsse jetzt Verantwortung übernehmen und geschlossen auftreten – auch gegenüber internationalen Partnern. „Ein gerechter und dauerhafter Frieden kann nur aus einer Position der Stärke heraus erreicht werden. Ein Frieden durch Nachgiebigkeit gegenüber einem Aggressor wäre ein fatales Signal – nicht nur für Europa, sondern weltweit.“

Repp fordert daher eine langfristig verlässliche Unterstützung der Ukraine: „Europa muss handlungsfähig sein. Europa muss geeint sein. Und Europa muss zeigen, dass es seine Werte nicht nur beschwört, sondern verteidigt.“

Abschließend betont die Europaabgeordnete: „Meine Gedanken sind heute bei allen, die in diesem Krieg ihr Leben, ihre Angehörigen oder ihre Heimat verloren haben. Und sie sind bei den mutigen Menschen in der Ukraine, die trotz allem nicht aufgeben. Unsere gemeinsame Verantwortung ist es, alles dafür zu tun, dass Frieden, Freiheit und Demokratie in Europa Bestand haben.“