Pressemitteilung: Mehr Chancen, egal wo man lebt: Sabrina Repp treibt Europas Jugendstrategie voran
Brüssel, 14. Juli 2026
Heute hat der Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT) des Europäischen Parlaments über den Bericht der Europaabgeordneten Sabrina Repp zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie abgestimmt. Als Berichterstatterin setzt sich Repp für eine ambitionierte europäische Jugendpolitik nach 2027 ein und fordert, die Interessen junger Menschen künftig noch stärker in den Mittelpunkt europäischer Politik zu stellen.
„Junge Menschen stehen heute vor großen Herausforderungen: von steigenden Wohnkosten über unsichere Arbeitsbedingungen bis hin zu psychischen Belastungen und den Folgen der digitalen Transformation. Europa muss ihnen nicht nur zuhören, sondern konkrete Antworten geben“, erklärt Sabrina Repp.
Der Bericht fordert unter anderem, Jugendpolitik stärker als Querschnittsaufgabe in allen Politikbereichen zu verankern und junge Menschen frühzeitig in politische Entscheidungen einzubeziehen. Gleichzeitig sollen Bildung, Ausbildung, Mobilität und ehrenamtliches Engagement weiter gestärkt werden. Besondere Unterstützung brauchen junge Menschen, die zusätzlichen Hürden begegnen – etwa weil sie im ländlichen Raum leben, eine Behinderung haben oder sich in einer schwierigen sozialen Lage befinden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts liegt auf mehr Chancengerechtigkeit. Junge Menschen sollen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Wohnort gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger Bildung, kulturellen Angeboten, Mobilitätsprogrammen und gesellschaftlicher Teilhabe erhalten.
Für junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt bedeutet das ganz konkret: Auch wer in einem Dorf oder einer kleineren Stadt lebt, soll an einem europäischen Austausch teilnehmen, kulturelle und politische Bildungsangebote nutzen und sich vor Ort engagieren können. Gute Mobilität, starke Jugendarbeit und ein verlässlicher Zugang zu europäischen Programmen können dazu beitragen, dass junge Menschen ihre Zukunft in ihrer Heimat gestalten können, statt sie mangels Perspektiven verlassen zu müssen.
„Die Europäische Jugendstrategie muss den Alltag junger Menschen widerspiegeln. Es geht darum, ihnen echte Perspektiven zu eröffnen und dafür zu sorgen, dass ihre Anliegen in allen Politikbereichen mitgedacht und beteiligt werden. Europa kann nur erfolgreich sein, wenn junge Menschen die Chance haben, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten“, so Repp.
Mit der Abstimmung im Kulturausschuss setzt das Europäische Parlament ein wichtiges Signal für die Weiterentwicklung der EU-Jugendstrategie nach 2027. Ziel ist eine inklusive und zukunftsorientierte Jugendpolitik, die jungen Menschen in ganz Europa bessere Chancen eröffnet. Die Abstimmung im Plenum ist für September 2026 vorgesehen. Der Bericht soll der Europäischen Kommission als politische Orientierung für die Ausarbeitung der nächsten EU-Jugendstrategie nach.